Selbstanzeige

Mittels Selbstanzeige gem. § 371 AO hat der Steuerpflichtige die einmalige Möglichkeit, trotz Steuerhinterziehung nicht bestraft zu werden. Eine Selbstanzeige kann zwar formfrei abgegeben werden. Dennoch müssen wichtige Aspekte beachtet werden, damit die Selbstanzeige auch ihre Strafbefreiende Wirkung entfalten kann. Fehler bei Durchführung der Selbstanzeige führen trotz Abgabe einer Selbstanzeige zu einer Bestrafung.

 

An der Schnittstelle des Steuer- und Strafrechts können wir Sie aufgrund unserer Erfahrung auf diesem Gebiet bestmöglich beraten. 


IM RAHMEN DER SELBSTANZEIGE ERBRINGEN WIR FÜR SIE DIE NACHFOLGEND AUSGEFÜHRTEN LEISTUNGEN

  • Berechnung der steuerlichen und strafrechtlichen Verjährungsfristen
  • Untersuchung des Sachverhaltes im Hinblick auf die Auswirkung auf die Einkommen-, Gewerbe-, Umsatz-, Erbschaft-, Schenkung-, Kapitalertrag, Zinsabschlag- sowie Abgeltungsteuer
  • Erstellung einer sog. zweistufigen Selbstanzeige. In der 1. Stufe werden die nachzuerklärenden Einkünfte und Kapitalerträge aufgrund der uns vorliegenden Unterlagen zunächst geschätzt. In der 2. Stufe erfolgt dann eine genaue Ermittlung der einzelnen Einkünften und Kapitalerträgen.
  • Nacherklärung bzw. Erstellung der (geänderten) Einkommensteuererklärungen für die vergangenen Jahre. In der Regel werden von uns die Einkommensteuererklärungen für die letzten 10 Jahren erstellt (je nach individueller Verjährung kann der Zeitraum auch bis zu 13 Jahren betragen).
  • Prüfung der geänderten oder erstmalig erlassenen Steuerbescheiden